Gansl à la Martini

Wir begrüßen Sie zum MARTINIGANSL-Braten 2018!
Das Team von GTOUR führt sie zur jährlichen Enten/Ganslzeit über den Naschmarkt. Mit guten Gewürzen und ein paar
Insidertips gelingt auch Ihnen die beste Gans des Jahres. Mit den richtigen Ingredenzien schaffen Sie Aroma, Geschmack und ein himmlisches Menü!
Wählen Sie eine Mostviertler Weidegans – stressfrei geschlachtet – ohne Stopfleberproduktion.
Die Gans hat ein festes und zartes Fleisch, besonders dann wenn sie NICHT tiefgekühlt angeboten wird.
Da das meiste Fett des Tieres unter der Haut liegt, muß es langsam ausgebraten werden. Gänsefleich enthält VitaminB und Eisen. Das langsame Ausbraten bringt letztlich das wunderbare Gänseschmalz hervor. Aus dem kann mit diesem Rezept ein toller Aufstrich entstehen:
aus etwa 150 g gebratenem Ganslfleisch
  • 2 Zwiebel klein
  • 3 EL Ganslschmalz
  • 1 Schuss Sherry
  • 1 EL Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Majoran
  • Petersilie
Wenden wir uns aber der Hauptspeise der Martinigans mit Rotkraut und Kartoffelknödel zu:
  • 1,5 kg Rotkraut
  • 120 g Zucker
  • 2 Zwiebeln
  • 300 ml Orangensaft
  • 300 ml Rotwein
  • 400 ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zimtstange
  • 5 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 cl Essig
  • 3 EL Maizena
Für die glückliche Gans brauchen Sie: Salz, Rosmarin, Möhrchen und Gemüsezwiebel, Majoran, Rosinen und Thymian
Durch das mehrfache Einstechen in die Haut entsteht knusprige Haut und macht einen feinen Saft. Butterflöckchen und ein wenig Maizena runden das Safterl ab. Nehmen sie als Aufbesserung ein Stamperl Portwein, Geflügelfonds, etwas Speck … Himbeerfonds und ein gutes Händchen für die Kartoffelknödel!
Wacholder und Thymian runden das Bouquet des Ganslbraten ab! Das ätherische Öl des Thymians steht für Ausleitung und antibakterieller Wirkung. Das weiße Thymianöl wirkt sanft und schmeckt köstlich.

Auch als Gewürz erfreut sich der Wacholder großer Beliebtheit, macht er doch viele Speisen durch das ätherische Öl bekömmlicher; in Wildgerichten und im Sauerkraut ist Wacholder zu finden. Man sollte aber mit diesem aromatischen Gewürz eher sparsam umgehen.

Ein bekanntes alkoholisches Getränk – der Gin – enthält Wacholder als charakteristischen Geschmacksspender.

Und zuguter Letzt ganz besonders wichtig! Bitte bereiten Sie Ihr Rotkraut selbst, ein Krauthapperl ist gleich geschnitten, mit Salz und Pfeffer und Gewürzen Ihrer Wahl, mit einem Schuß Rotwein aufgegossen und einem Apferl versüßt, wird es zu einer herrlichen Beilage!
Runden Sie das Festessen noch mit ein paar glacierten Maroni und einem Potpourie aus Linsen ab.
Laden Sie Ihre Freunde ein und geniessen Sie den Festschmaus!!!!!!!!!!!
Tip: Nächste Woche dürfen wir Ihnen die Welt der Kürbisse näherbringen….nicht versäumen!
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