Was für ein Schreck!
Für viele war’s eine böse Überraschung, als es die „Sopherl“ am Naschmarkt nicht mehr gab!
Wohin jetzt um 4 Uhr morgens wenn man was essen, zB ein Gulasch, haben wollte? Was war die erste Anlaufstelle mitten in der Nacht oder am frühen Morgen nach einer durchfeierten Nacht? Die Sopherl. Und auf einmal war sie nicht mehr da…
Aber es gibt Hoffnung, denn die Sopherl ist wieder da.
Mit neuem Konzept. Schauen wir mal ob’s an die „alte Sopherl“ anschließen kann…
Was für eine Freude!
Auf zur „neuen Sopherl“
Was hat ein taiwanesisches Restaurant und ein urtypisches Nachmarktbeisl gemeinsam?
Genau! Den Besitzer Jing Chen.
Der Wiener Gastronom mit chinesischen Wurzeln hat ein Juwel aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und das „Sopherl“ in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Und natürlich mussten wir Test-essen gehen.
Wir, das war Karl, Sabine und ich. Die ersten beiden GenussGuides, ausgezeichnete Köche und ich, ausgezeichnete Genießerin 🙂
Was haben wir probiert?
Einmal den Gabelbissen.
Ich bin eine leidenschaftliche Gabelbissen-Esserin, ich liebe Aspik. Und ich muss sagen – sehr gut. Und genug Aspik für mich :-). Und außerdem sehr auch richtig einladend dekorativ angerichtet.
Danach gab’s für Sabine die gebackenen Champions.
Knusprige Panier, auf den Punkt gebraten und die Sauce Tartar – ein Gedicht! Richtig gut!
Der Karl und ich haben und für das getrüffelte Blunzengröstl entschieden.
Die Fotos sprechen für sich. Zuerst dachte ich „Ob das reicht für meinen Hunger?“ – weil es sieht ja eigentlich nicht nach viel aus. Schwere Täuschung! Das war eine ordentliche Menge, die richtig satt macht. Und die auch eine wirklich feine Trüffelnote hatte. Der Kren passt ausgezeichnet dazu und nachdem auch das Auge mitisst – top!
Warum die Gerichte so gut sind?
Kein Wunder!
In der Küche, die mit so herrlichen Gerichten wie zB dem Klassiker Wiener Tafelspitz seine Gäste verwöhnt, steht kein geringerer als der Wolfgang Puck-Schüler Mike Köberl.
Und das Service?
Aufmerksam. Sehr freundlich. Noch nicht ganz rund, aber das wird. Immerhin sind sie ja erst ein paar Tage offen.
Und Stefan, der sich um die Bar und die Mitarbeiter im Service kümmert, hat seine Augen überall und ist sehr bemüht, den Gästen den Aufenthalt so fein wie möglich zu gestalten.
Das Fazit
Wir waren für euch dort und sind angenehm überrascht von der traditionellen Wirtshausküche in neuer Interpretation. Die Lage ist Top und das Essen ist, wie kann man es anders erwarten, ein Wohlfühlmoment.
Wir sind froh, dass das Sopherl wieder offen ist und können euch einen Besuch nur empfehlen.
Aber Achtung! Derzeit hat sie „nur“ bis 23:00 Uhr geöffnet. Vielleicht kann man daran noch arbeiten ;-).
Sopherl am Naschmarkt
Linke Wienzeile 34
1060 Wien
Tel: 01 2080505
https://sopherl.wien/
Wohl bekomm’s und Prost!
Gabriele Klima und das GTOUR-EsspertenTeam
Quellennachweis:
eigene Erfahrungen der Autorin und der Essperten
Fotocredits: Gabriele Klima

