Wir sind dieser Frage nachgegangen und haben (k)ein überraschendes Ergebnis: JA!

 

Hier sind einige bemerkenswerte „Fakten“, die zeigen, warum Essen und Gefühle ein echtes Dreamteam sind – und warum ein gutes Gericht manchmal mehr sagt als tausend Worte.

 

 

Essen und Liebe – beides geht direkt ins Herz.

 

Aber kann eine perfekt abgeschmeckte Pasta wirklich eine Beziehung retten? Oder ist das nur Stoff für romantische Filme? Erfahrung und Wissenschaft liefern Antworten, die mindestens so spannend sind wie das Dessert.

 

 

Ein Sprichwort mit Geschichte

 

«Liebe geht durch den Magen» – diesen Satz kennt fast jeder.

Wahrscheinlich stammt er aus den 1950er- oder 1960er-Jahren, als die Rollenbilder noch ziemlich klar verteilt waren und Frauen oft gesagt wurde, sie könnten Männer mit gutem Essen erobern. Heute sehen wir das zum Glück entspannter: Kochen darf, wer will – Hauptsache, es schmeckt.

Übrigens gibt’s das Sprichwort auch auf Englisch: The way to a man’s heart is through his stomach. Offenbar funktioniert Liebe international ziemlich ähnlich.

 

 

Warum Verliebte plötzlich keinen Hunger haben

 

Erinnere dich mal daran als du das letzte Mal so richtig verliebt warst… ❤️

Frisch verliebt und plötzlich reicht ein Cappuccino am ganzen Tag? Das ist kein Zufall. Wenn wir verliebt sind, produziert der Körper mehr Adrenalin und Noradrenalin – und die dämpfen den Hunger. Diese beiden Neurotransmitter steigern Herzfrequenz, Blutdruck und Atemfrequenz, erhöhen den Blutzuckerspiegel, erweitern die Pupillen und mobilisieren Energie. Gleichzeitig sorgt Dopamin, unser „Glückshormon“ für Motivation, Belohnung, Antrieb und Stimmung, vor allem aber für Euphorie.

Kurz gesagt: Schmetterlinge im Bauch nehmen ziemlich viel Platz ein.

 

 

Kochen zeigt Fürsorge

 

Für jemanden zu kochen ist ein kleines Liebesprojekt: Man überlegt, was der andere gern mag, kauft ein, schnippelt, probiert, würzt nach und hofft, dass es schmeckt. In jeder dieser kleinen Handlungen steckt Aufmerksamkeit. Selbst ein einfaches Gericht kann dadurch etwas Besonderes werden, weil es zeigt: „Du bist mir wichtig, ich habe mir Mühe für dich gegeben.“ Und genau dieses Gefühl bleibt oft länger im Herzen als der Geschmack auf der Zunge.

Romantische Dinner oder gemeinsame Kochabende können wunderbar sein – solange beide Freude daran haben.

Viel wichtiger als große Anlässe sind oft kleine, regelmäßige Gesten. Warum also nur einmal im Jahr Valentinstag feiern? Eine kleine Überraschung zwischendurch wirkt oft viel mehr als ein perfekt durchgeplanter Abend.

 

 

Essen entspannt

Ein voller Bauch macht nicht nur zufrieden, sondern auch gelassener.
Wenn Hunger verschwindet, sinkt die Anspannung, man wird ruhiger und offener. In dieser entspannten Stimmung fällt es leichter, zuzuhören, zu erzählen und einfach man selbst zu sein.

Viele schöne Gespräche entstehen genau dann, wenn niemand mehr auf die Uhr schaut und man sich nach dem Essen gemütlich zurücklehnt.

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Geschmack weckt Gefühle und Erinnerungen

 

Gerüche und Geschmäcker sind stark mit Emotionen verknüpft.

Ein gutes Essen kann Geborgenheit, Kindheitserinnerungen oder Glücksgefühle auslösen — und diese Gefühle überträgt man oft auf die Person, mit der man isst.

 

 

 

Gemeinsam essen verbindet

 

Gemeinsam zu essen ist eine der ältesten Formen des Zusammenseins überhaupt. Man sitzt sich gegenüber, legt das Handy weg, nimmt sich Zeit und kommt ganz automatisch ins Gespräch. Zwischen Vorspeise und Dessert entstehen oft die besten Gespräche, weil niemand hetzt und die Atmosphäre entspannt ist. Essen gibt dem Zusammensein einen Rahmen, in dem Nähe ganz natürlich wachsen kann — ohne großen Druck, einfach weil man den Moment teilt.

Gemeinsames Essen ist ein wichtiger Beziehungsanker. Aber: Es muss kein Pflichtprogramm sein. Gerade im turbulenten Alltag oder mit Kindern kann es auch entspannter sein, nicht immer gleichzeitig zu essen.

Beziehung funktioniert nicht nach Speiseplan.

 

 

Kleine Genussmomente schaffen

 

Es gibt kaum etwas Schöneres als diesen Moment, wenn beide gleichzeitig probieren und sich anschauen mit dem stillen Einverständnis: „Wow, das ist richtig gut.“

Gemeinsamer Genuss schafft ein kleines Wir-Gefühl. Man lacht über den Nachtisch, teilt den letzten Bissen oder entdeckt zusammen neue Lieblingsgerichte. Diese kleinen Genussmomente sind wie Mini-Abenteuer im Alltag — und gemeinsame Erlebnisse sind bekanntlich ein ziemlich guter Nährboden für Liebe.

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Kultur und Persönlichkeit zeigen sich im Essen

Essen erzählt Geschichten: von Herkunft, Familie, Reisen und Gewohnheiten.

Wenn jemand sein Lieblingsgericht kocht oder von traditionellen Rezepten erzählt, öffnet sich oft ein ganz persönliches Fenster in seine Welt. Man lernt sich dadurch auf eine spielerische, genussvolle Weise kennen.

Und manchmal merkt man dabei, dass man nicht nur den Geschmack mag, sondern auch die Geschichte dahinter — und die Person sowieso.

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Unser Fazit

 

Ob selbst gekocht, im Lieblingsrestaurant oder ganz unkompliziert mit Pizza auf der Couch: Essen bringt Menschen zusammen.

Es geht weniger um Kalorien oder perfekte Rezepte, sondern um gemeinsame Momente, Genuss und Nähe.

Am Ende zählt nicht, was auf dem Teller liegt – sondern mit wem man ihn teilt.

 

 

PS Falls Sie Ihren Schatz mit etwas Einzigartigem überraschen oder verwöhnen möchten, dann gehen Sie mit ihm doch mal auf eine unserer GenussTouren. Gibt’s das ganze Jahr über, weil’s ja in der warmen Jahreszeit vielleicht ein bisschen schöner ist…

Wohl bekomm’s und Prost!

Gabriele Klima und das GTOUR-EsspertenTeam

 

 

 

Quellennachweis:

eigene Erfahrungen der Autorin und der Essperten, ChatGPT, Falstaff

Fotocredits: pixabay