Herbst. Und kühler. Will was Warmes!
Da braucht man was für die Seele und den Bauch, das wärmt.
Und weil’s ja grad auch frisches Kraut gibt, lässt sich herrlich damit kochen.
Und außerdem soll’s ja ab und zu vorkommen, dass bei dem einen oder anderen Fest ein bisserl zu viel Alkohol fließt. Dann braucht man eine g’scheite Unterlage. So eine feine, etwas dickere Suppe mit genug Schwein drin ist dann ein richtiges „Leckerli“ und eine willkommene Stärkung.
Die Krautsuppe schmeckt am besten, wenn man sie im Kessel am Lagerfeuer zubereitet, und wird beim Aufwärmen sogar noch besser. Ich gestehe, ich hab sie am Herd vorgekocht und dann in den Kessel über dem Feuer gefüllt. Was soll ich sagen – alles aufgegessen!
Übrigens eignet sie sich perfekt zum Vorbereiten für jede Feier, für jedes Fest und zur Kräftigung an jedem „Tag danach“ 🙂
Was braucht man – Zutaten:
- ½ kg Sauerkraut
- 1-2 Zwiebeln (je nach Größe) würfelig geschnitten
- 2 EL Schmalz (oder Öl wenn aus gesundheitlichen Gründen notwendig)
- 10 dag Speck in Würfeln
- 30 dag Geselchtes (z.B. Teilsames)
- 2 Paar Debreziner
- 1l Suppe oder Wasser (wenn keine Suppe vorhanden ist würzen wir das Wasser mit Vegeta)
- 2-7 Zehen Knoblauch
- Edelsüßes und scharfes Paprikapulver
- 2 EL Paradeismark
- 2 Lorbeerblätter
- Etwas Kümmel gemahlen
- 1 EL Majoran
- 1 Handvoll getrocknete Steinpilze
- 1/4l Sauerrahm
Und wie koche ich sie jetzt?
Wie immer ganz einfach!
- Geselchtes und Debreziner in mundgerechte Stücke schneiden.
- Steinpilze in Wasser einweichen.
- Zwiebel und Speck im Fett anschwitzen, Sauerkraut (eventuell gewässert) mit schmoren.
- Paradeismark einrühren, Paprikapulver dazugeben, und den Kessel vom Feuer nehmen, auf dass der Paprika nicht verbrennt und bitter wird.
- Mit dem Schwammerlwasser und der Suppe aufgießen und zurück aufs Feuer hängen.
- Gewürze beigeben, Knoblauch hineinpressen, und das Geselchte, die Würste und die Steinpilze mitköcheln.
- Zum Abschluss die Suppe mit dem Sauerrahm binden, mit Brot servieren.
Für alle, die es gern scharf mögen, reiche man Erös Pista dazu, eine scharfe Paprikapaste aus Ungarn, die am Bauernmarkt am Naschmarkt und am Karmelitermarkt erhältlich ist.
Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!
Gabriele Klima und das GTOUR-EsspertenTeam
Quellennachweis: #genussmichl
Fotocredits: Gabriele Klima