Wie kam’s, dass der Osterbock in der Fastenzeit erlaubt worden ist?

 

a) Marienerscheinung: die Mönche im Kloster Plasy nahe Pilsen pflegten schon vor der Frühmesse ein Pilsner Urquell zu trinken. Als sie diesem Brauch auch in der Fastenzeit auf nüchternen Magen frönten, erschien ihnen die Jungfrau Maria und erlaubte ihnen für den Advent und die österliche Fastenzeit ein besonders gehaltvolles Bier zu brauen.

b) Frühschoppen: die Benediktinerinnen im Kloster Säben von Klausen schenken seit der Fastenzeit 1687 nach der Frühmesse Bier an die Pilger aus, die im Koster auf ihrem Weg nach Rom eine Pause einlegen, um ihnen Kraft für die weite Reise zu geben.

c) Täuschung des Papstes: Flüssiges bricht das Fasten nicht. Im 17. Jahrhundert brauten Mönche in Bayern ein besonders gehaltvolles Bier und waren unsicher, ob dieses köstliche Gebräu mit der Regel über Flüssiges vereinbar war.
Sie schickten ein Fass davon nach Rom. Das Bier war nach wochenlanger Reise mit dem Ochsenkarren durchgeschüttelt und hatte etliche Temperaturschwankungen hinter sich.
Der Papst verkostete ein gebrochenes, völlig verdorbenes Bier das fürchterlich schmeckte, lobte die Leidensfähigkeit der bayrischen Brüder, und gab den Fastentrunk frei.

 

 

 

Antwort c) ist richtig. So entstand der Brauch des Bockbierbrauens in den Klöstern, und das Starkbier fand bald auch außerhalb der Klostermauern Genussmenschen, die gerne mit Bier „fasten“.

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Wohl bekomm’s und genussvolles Fasten-Trinken!

 

Quellennachweis: #genussmichl

Fotocredits: pixabay.com

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