Isabel Allendes „Aphrodite“

Isabel_Allende_AphroditeDieses „Zeugnis der reinen Lebensfreude“ ist ein Genuss in jeder Hinsicht. Nicht nur, dass die schriftstellerischen Qualitäten der Autorin unbestritten sind, wenn Sie übermütig und keck die Bettfreuden preist, sind die darin befindlichen Rezepte eine lustvolle Verlockung….

In dieser Ode an die Sinnlichkeit – verführerisch, geistreich, inspirierend – schreibt Isabel Allende allen Genießern aus der Seele:
„Mich reuen die Schlankheitsdiäten, mich jammern die köstlichen Gerichte, die ich aus Eitelkeit zurückwies, und ebenso leid tut es mir um die Gelegenheiten der Liebe, die ich vorübergehen ließ. Ich kann die Erotik nicht vom Essen trennen, und ich sehe auch keinen Grund, warum ich es tun sollte.“

Eine ganze Apotheke von Aphrodisiaka hat sie in dieser Mischung aus Memoiren und Kochbuch zusammengestellt; von den außergewöhnlichen wie  Schlangenblut und Rhinozeroshorn bis zu den alltäglicheren und schmackhafteren Austern, ‚diese verführerischen Tränen des Meeres, die sich dazu anbieten, von Mund zu Mund zu gleiten, wie ein ausgedehnter Kuss“.

Nichts desto trotz – hier noch ein Zitat aus dem Buch:
„Ich weiß nicht, wie das bei den Männern sein mag, aber für Frauen gibt es kein Aphrodisiakum, das etwas nützen könnte ohne die unerlässliche Zutat der Sympathie, die, zur Vollendung gebracht, Liebe ist“.

Aphrodite – Isabel Allende
Suhrkamp Verlag, insel taschenbuch 4266, Broschur, 329 Seiten
ISBN: 978-3-458-35966-1

Auch erhältlich als Hörbuch:
Julia Stemberger bedient sich dieser Fundgrube aus heiter-erotischen Texten und betrachtet mit Witz die großen Themen zwischen Mann und Frau. Helmut Jasbar hat sich von der genüsslichen Süffisanz der Allende’schen Prosa inspirieren lassen und sie mit Improvisationen und Gitarrenmusik aus Brasilien, Venezuela, Argentinien und Italien umsponnen.

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