Wussten Sie, ….

  • dass Kren sehr gesund ist?
    Er enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Und außerdem ist er noch reich an ätherischen Ölen und hat eine bakterienhemmende Wirkung.
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  • dass er besonders für seine Schärfe beliebt ist?
    Die entfaltet sich allerdings erst, wenn er geschnitten, gerieben oder gerissen wird.
    Weil, die im Kren enthaltenen Senföle sich erst dann entfalten und erfreulicherweise appetitanregend und verdauungsfördernd wirken.
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  • dass das traditionelle Anbaugebiet in der südlichen Steiermark liegt?
    Und ganz fein: „Steirischer Kren“ ist eine von der EU-geschützte Bezeichnung. Achten Sie daher beim Kauf auf die Angabe „g.g.A.“ = geschützte geografische Angabe.
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  • dass man Kren reisst?
    Beim Krenreiben ist es wichtig, die Stange senkrecht zur Reibefläche zu halten, damit sich keine Fasern bilden. Daher spricht man auch richtig vom Kren „reißen“.
    Den fertig geriebenen Kren beträufelt man dann am besten mit etwas Zitronensaft oder Essig, damit er nicht braun wird.
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  • dass für den Krenanbau pro Pflanze 12 bis 15 Handgriffe notwendig sind, bis es soweit ist, den Kren verkaufen zu können?
    Er ist somit so arbeitsintensiv wie kaum eine andere landwirtschaftliche Kultur.
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  • dass Kren ein absoluter Klassiker der heimischen Küche ist?
    Denn egal ob zur Oster- oder Brettljause, Käsekrainer, Räucherfisch oder der klassische Semmelkren zum Tapfelspitz – er passt fast überall dazu.
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  • dass Kren zur Vorbeugung vor Erkältungen hilft?
    Die Vitamine des Krens und seine ätherischen Öle mit dem Wirkstoff Sinigrin haben antibiotische Wirkung und machen ihn zu einem empfohlenen Vorbeugemittel gegen Erkältungen.
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  • dass Kren das einzige Gemüse ist, von dem es keine Sorten gibt?
    Anders als bei Gemüse wie Tomaten oder Karotten, gibt es von Kren keine unterschiedlichen Sorten. Unterscheidungen trifft man also eher nach der Herkunft. Steirischer Kren gilt zum Beispiel als einer der schärfsten und schmeckt anders als etwa ungarischer Kren.
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  • dass das wichtigste optisch erkennbare Merkmal von Kren seine Farbe ist?
    Die Krenstange sollte nicht grün sein, sondern an der Schale durchgehend die typische Krenfarbe aufweisen. Grüne Farbe an der Schale weißt darauf hin, dass die Krenstange nicht ganz reif ist.
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  • dass Kren trotz von der Krenschwärze befallen aber trotzdem genießbar sein kann?
    Von Außen nicht erkennbar ist, ob die Krenstange im Inneren einen schwarzen Ring hat. In diesem Fall würde die Stange von der Krenschwärze befallen sein. Der Kren ist dennoch genießbar. Kommt allerdings selten vor.
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  • dass sich schon die alten Römer mit Kren befassten?
    Gekannt hatte man den Kren bzw. Meerrettich bereits zur Zeit der Antike. Die Römer befassten sich eingehend mit dieser Pflanze, vermutlich setzten sie den Kren auch aufgrund der medizinischen Wirkung bei zahlreichen Krankheiten ein. Der Kren stammt ursprünglich aus dem Raum Ost- und Südeuropas. In Mitteleuropa soll der Einzug des Krens erst im Mittelalter stattgefunden haben. Am Anfang vor allem als Heilpflanze, später erst als Gewürz.
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  • wann die beste Erntezeit für Kren ist?
    Die Bauern setzen Wurzelabschnitte des Krens im März und ernten im November oder im März des darauffolgenden Jahres.
    Vor der Frühjahrsernte bleibt der Kren über den Winter im Feld.
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  • wie man Kren richtig aufbewahrt?
    – Im Kühlschrank hält frischer ungeschälter Kren mindestens zwei Wochen. Am besten wickelt man ihn vorher in ein mit Essig befeuchtetes Tuch ein und legt ihn ins Gemüsefach
    – Die ungeschälte Wurzel wie auch den geriebenen Kren kann man in einem verschlossenen Gefäß auch Tiefkühlen. Dabei ist jedoch mit einem Verlust von Aroma und Schärfe zu rechnen.
    – Geriebener Kren im Glas schmeckt ungeöffnet ganze sechs Monate lang wie frisch gerieben.
    – Trocknen sollte man die Wurzel nicht. Sie verliert dadurch ihr flüchtiges Öl und damit auch den typischen scharfen Geschmack.

 

PS: Wenn Sie mehr über den Steirischen Kren g.g.A. und unsere 18 geschützten Spezialitäten aus Österreich wissen möchten, schauen Sie doch mal hier vorbei 😉
Und mehr über steirische Spezialitäten mit Kren finden Sie hier!

 

Also lassen Sie es sich schmecken und wie immer – ein herzliches

 

Wohl bekomm’s!

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