Kühlendes für die Hitzewelle

Die Anzahl der richtig heißen Tage steigt immer mehr an, und es ist nicht zu erwarten, dass sich  das so schnell ändern wird. Es mag ja Menschen geben, die sich auch bei über 30° an einem Schweinsbraten mit Kraut und Knödel erfreuen können. Wir gehen aber davon aus, dass der menschliche Körper in den meisten Fällen nach kühlender, leichter Kost lechzt.

Da bietet sich vor allem Obst und Gemüse an, das viel Wasser enthält, wie die Gurke (dazu später mehr), oder wie der Name schon sagt, die Wassermelone.

 

Die Wassermelone

Die Wassermelone ist eigentlich ein Kürbis, wird aber meist als Obst bezeichnet, und auch so verwendet. Sie besteht zu mehr als 90% aus Wasser. Auch ist der Zuckergehalt der Wassermelone nicht sehr hoch im Vergleich mit anderen Früchten. Aber Vorsicht: wenn man den Durst nur mit Wassermelonen löschen will, kommt aufgrund der verzehrten Menge doch reichlich Zucker zusammen. Experten raten daher mindestens 2 Liter Wasser zu trinken, auch wenn Melone auf dem Speiseplan steht.

 

Macht Wassermelone dick?

 

Wenn man den Verzehr nicht übertreibt, ist die Wassermelone sogar gut zum Abnehmen geeignet. Die Frucht enthält die Aminosäure Citrullin, die der Aufnahme von Fett in die Körperzellen entgegenwirkt. Abgesehen davon kann die Wassermelone dabei helfen Bluthochdruck zu regulieren. Lycopin Beta-Carotin und Citrullin helfen den Gefäßen dabei sich zu entspannen. Achtung: diese Tipps können eine echte Therapie nur unterstützen, nicht ersetzen!!!  Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt!

 

Wassermelonensalat mit Feta

 

 

4 Portionen

  • 400 – 500 g Wassermelone
  • 200 g Feta
  • 1 Schuss Verjus (ersatzweise Zitronensaft)
  • Etwas Olivenöl Extra Vergine
  • Etwas frische Minze

 

Die Melone und den Feta in Würfel schneiden, und mit Verjus (oder Zitrone) und Olivenöl marinieren. Mit Minze verfeinern und anrichten. Der Salat eignet sich optimal für eine leichte Mittagspause im Büro, passt aber auch ganz ausgezeichnet zur sommerlichen Grillparty. Besonders hübsch sieht er aus, wenn man ihn in der ausgehöhlten Melonenschale serviert.

 

 

Die Gurke

 

Welche Gurkensorten gibt es?

Weltweit gibt es von der Mexikanischen Minigurke (Melothria), die kaum größer ist als eine Stachelbeere, bis hin zu einer Rekordgurke mit 70 kg deren Züchtung einem Bauern in China gelungen ist, unzählige Arten und Formen. Hierzulande unterscheidet man in erster Linie zwischen Gewürzgurken und Salatgurken, wobei uns jetzt im Sommer in erster Linie die Salatgurken interessieren. Die langen, geraden Gurken aus dem Supermarkt kennt jeder. Sie sind das ganze Jahr über verfügbar, und auch recht brauchbar. Mein Tipp: gehen Sie auf einen Bauernmarkt, und probieren Sie eine Feldgurke! Die sind zwar nicht so schön gleichmäßig, aber hier kommt die Schönheit von Innen. Sie werden vom Aroma begeistert sein!

 

Wie gesund sind Gurken?

Wie die Wassermelone zählt auch die Gurke eigentlich zu den Kürbissen.  Sie besteht je nach Sorte zu bis zu 97% aus Wasser , ist also ein sehr kalorienarmes Gemüse. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, und enthält Peptidasen. Das sind Enzyme, die Proteine spalten, und bei der Verdauung von z.B. Fleisch helfen.

 

Soll ich Gurken schälen?

Die meisten Vitamine und Ballaststoffe der Gurke sitzen in bzw. knapp unter der Schale. Es wäre also gesünder die Gurke samt der Schale zu verzehren. Für den Verzehr samt Schale sollte man allerdings unbedingt auf Bio- Qualität bestehen.

 

Tzatziki – der Klassiker

 

 

Eines der weltweit bekanntesten Gurkengerichte ist mit Sicherheit Tzaziki. Der vermeintlich einfach herzustellende Dip erweist sich jedoch oft als tückisch, und gerät zu flüssig. Mit ein paar kleinen Tricks wird Ihr Tzatziki zum Star der nächsten Gartenparty.

  • 1 Feldgurke mit Schale
  • Viiiiel Knoblauch
  • 1 Becher festes Schafsjoghurt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 Olive zur Dekoration

 

Die Gurke entkernen und samt der Schale grob raspeln. Salzen, und 10 Minuten stehen lassen, dann den ausgetretenen Saft entfernen. Knoblauch dazu pressen, und das Joghurt mit einer Gabel darunter rühren. Wenn man kein festes Schafsjoghurt bekommt, füllt man das Joghurt in ein sauberes Geschirrtuch, und presst die Molke aus, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Dann wird man allerdings mehr als 1 Becher benötigen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, und mit Olivenöl beträufeln. Mit einer Olive garniert kalt servieren.

 

Und auch die Kochgenossen sind Tzatziki-Fans. Deren Rezept für Pistitsatsiki mit Video finden Sie hier …

 

Καλή όρεξη

 (Kali orexi – guten Appetit!)

Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!

 

Quellen: kochgenossen.com
Photocredits: pixabay.com

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