Vacherin Mont'dor 
Fotocredit: Badische Neueste Nachrichten

Vacherin Mont d’or

Winterzeit ist Fonduezeit!

Wenn sich der Käs’ so schön warm dahinzieht … herrlich!

Aber leider auch eine ziemliche Patzerei.
Da gibt’s für den Geniesser 3 Möglichkeiten in der Käsehütte am Naschmarkt:

  1. Fondue gleich an Ort und Stelle zubereiten lassen.

Die Christl von der Käsehütte am Naschmarkt ist Trägerin der goldenen Fonduegabel vom ersten Wiener Fonduebattle – ein Publikumspreis, den sie völlig zurecht für ein Ziegenkäse-Fondue erhalten hat.

Man bekommt hier aber auch das klassische Schweizer Fondue in perfekter Qualität – mit Brot, Erdäpfeln oder auch – ganz köstlich – mit Birnen.
Der Vorteil? Kein wegräumen, kein Geschirr abwaschen 🙂

  1. Käsemischung fürs Fondue mit heim nehmen, und sich die Patzerei doch selbst antun.

Eine Anleitung zur Zubereitung wird in der Käsehütte mitgeliefert.
Der Vorteil: man hat’s nachher nicht weit ins Bett, und Käse schließt ja bekanntlich den Magen aber öffnet den Schoss…

  1. Vacherin Mont d’Or:

Diesen Weichkäse von der Kuh aus dem Jura gibt’s nur im Winter, also zur Fonduezeit. Geliefert wird er in einem Schachterl aus dem Fichtenholz in dem er gereift ist. Dieses Schachterl ist gleichzeitig das “Geschirr” mit dem der Vacherin in den Ofen wandert.

Zubereitung: Schachteldeckel entfernen und die Schachtel in Alufolie einpacken. Sicherheitshalber, aber nicht unbedingt notwendig kann man sie auch noch in eine Gratinform stellen.
Den Käse kreuzförmig einschneiden und / oder mit einer Gabel Löcher in den Käse stechen (so, wie Sie es mit einem Kuchenteig machen). Knofel reinstecken (die Christl sagt 1 Zehe, ich sag 4 – für jedes Vierterl eine), dann ein Schluckerl fruchtigen Weisswein drauf (z.B. Sauvignon Blanc) und für gute 25 Minuten bei 200° ab ins Backrohr.

Sobald er geschmolzen ist mit Baguette direkt aus dem Holzkisterl raustunken, bissl pfeffern und den Rest vom Sauvignon Blanc dazu trinken. Passt auch gut über gekochte Erdäpfel.

Das Schachterl kommt nachher in den Restmüll, und die Kuchl bleibt sauber.

Wohl bekomm’s!

 

Fotocredits: Badische Neueste Zeitung, Michael Morawec

 

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

Powered by WordPress. Designed by WooThemes