Brennessel – ein Schatz, der in jedem Garten wächst

 

Der Frühling ist da, und die Natur stellt uns jetzt zahlreiche Wildkräuter zur Verfügung um unseren Körper mit einer Frühjahrskur zu verwöhnen. Dem Bärlauch haben wir uns ja schon ausführlich gewidmet. Für alle, die das verpasst haben: https://www.gtours.at/baerlauch/

Bald nach Beginn der Bärlauchsaison zeigen sich schon die ersten jungen Exemplare der nächsten Heilpflanze, die von vielen Menschen zu Unrecht als Unkraut bezeichnet wird – die Brennessel.

 

Hm, wie gesund ist denn die Brennessel?

 

„Die Brennnessel ist eine wunderbare Stoffwechsel-Pflanze, und besonders gut für eine Frühjahrskur geeignet um die Schlacken des Winters aus dem Körper zu spülen.“

Brennessel wirken blutreinigend, entgiftend und entschlackend. Sie enthalten bis zu 4x so viel Eisen wie ein Rindersteak, beeinflussen die Leber und die Galle positiv und optimieren die Verdauung. Auch versorgt sie unseren Körper mit bis zu siebenmal mehr Vitamin C als in einer Orange steckt.

Das Online-Kräuterlexikon heilkraeuter.de gibt für die Brennnessel folgende Heilwirkung an:

  • Blutreinigend
  • Blutbildend
  • Blutstillend
  • Stoffwechselfördernd
  • Haarwuchsfördernd

Für Heilzwecke kann man auch die Wurzel verwenden.

Für unsere genussvolle Frühlingskur sind aber in erster Linie die Blätter der jungen Pflanzen interessant. Später, wenn die Brennnesseln ihre Samen ausbilden, sind die Blätter zu faserig und nicht mehr genießbar.

Dass Brennesselsamen so ihre Wirkung haben, haben wir ja bereits bei unserem GenussGneißer-Quiz erläutert – stark anregend, daher wurde es den Mönchen verboten sie anzubauen 🙂

Und was so unangenehm brennt, sind die feinen Härchen auf den Blättern. Die brechen bei Berührung ab und sondern ihr Brennesselgift auf die Haut ab. Daher auch beim pflücken junger Pflanzen IMMMER Handschuhe tragen!

 

Und wie isst / genießt man Brennesseln?

 

Brennnesseln kann man als Tee, Suppe, wie Spinat oder im Green Smoothie genießen.

 

gegrillter Fisch in Brennesselkruste

 

Besonders köstlich werden Brennnesselblätter wenn man einen Fisch (Forelle, Saibling…) damit umwickelt, und auf dem Holzkohlengrill bei eher niedriger Hitze langsam gart. Da heißt es aufpassen, dass die Blätter nicht verbrennen, sondern nur eine leichte Bräune bekommen. Die gegarten Blätter verkleben sich mit der Fischhaut – eine knusprige Köstlichkeit.

 

Brennesselsuppe

 

 

Zutaten für zwei Portionen

  • 200g Brennnesseln (zieh dir Handschuhe beim Pflücken an)
  • 1 Erdapfel (mehlig)
  • 1 Zwiebel (klein)
  • 1 EL Öl
  • 350 ml Gemüsesuppe (gibt’s auch im Glas)
  • 100 ml Obers
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • ein paar Gänseblümchen (als Deko)

 

Zubereitung:

Brennnesseln nur kurz unter fliesendem Wasser abspülen (verlieren sonst ihre Wirkung), schneiden. Erdapfel und Zwiebel schälen und klein schneiden.

Zwiebel in einem Topf mit dem Öl erhitzen, Erdapfel und Gemüsesuppe dazu und bei mittlerer Hitze weichdünsten.

Brennnesseln, Obers, dazu mit Salz und Pfeffer abschmecken, kurz aufkochen und pürieren.

Vor dem Servieren mit Gänseblümchen bestreuen

Ganz schnell fertig und schmeckt richtig gut

 

 

Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!

 

Quellennachweis: heilkraeuter.de, WWW.SUNSHINENEWS.AT, #genussmichl

Fotocredits: pixabay.com, #genussmichl

 

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