Zuerst gleich mal zur Gesundheit …

 

… denn Bärlauch ist eine wahre Wunderpflanze.

Das Online-Kräuterlexikon heilkraeuter.de gibt für den Bärlauch folgende Heilwirkung an:

 

  • adstringierend
  • anregend
  • antibiotisch
  • blutreinigend
  • Cholesterinspiegel senkend
  • Durchblutungsfördernd
  • Entzündungshemmend
  • Galle treibend
  • Harntreibend
  • Hautreizend
  • Schleimlösend
  • Schweisstreibend
  • Stoffwechsel anregend

 

Braucht’s noch mehr Gründe, jetzt regelmäßig Bärlauch in den Speiseplan einzubauen ;-)?

Quelle: https://heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm

 

Frühjahrskur und Inhaltsstoffe

 

Bärlauch ist für mich der Turbo für die Frühjahrskur, und während der Saison esse ich fast täglich Bärlauch. Da der Bärlauch sich als erstes zeigt, beginne ich mit Bärlauch, gefolgt von frischen Brennesseln und Löwenzahn bis so nach und nach alle möglichen Wildkräuter sich wieder aus der Erde recken.
In den Wochen mit Bärlauch und anderen Frühlingskräutern fühle ich mich viel fitter als sonst, und der Winterspeck schmilzt dahin (das wohl eher, weil wieder mehr Gemüse gegessen und sich bewegt wird – Anm. die Chefin J).

 

Warum? Wegen der Inhaltsstoffe!

Weil wieder frische Vitamine, Bitterstoffe, etc. dem Körper Gutes tun. Bärlauch hat – wie der Name schon sagt – wahre Bärenkräfte. Nicht nur, dass er reich an Vitamin C ist, hat er einen hohen Eisengehalt und das wiederum stärkt unter anderem das Immunsystem, ist gut für die Nerven und wirkt als Muntermacher. Außerdem enthält der aromatische Frühlingsbote Provitamin A. Das wirkt sich unter anderem positiv auf Hautbild und Sehkraft aus. In Bärlauch steckt zudem der wertvolle Mineralstoff Kalium, der unter anderem unseren Blutdruck beeinflusst.

 

Was kann ich mit Bärlauch alles machen?

 

Am besten frisch verarbeiten. So kommen die Blätter bei uns in den Salat, werden fein geschnitten mit Topfen zum Brotaufstrich oder über die  Eierspeis gestreut. Auch Saucen, Dips, Vinaigrette oder Suppen bekommen durch Bärlauch einen frischen, würzigen Touch. Eigentlich könnte man sagen – (fast) überall wo man Knoblauch verwendet, kann man auch Bärlauch einsetzen.

 

Wie kann ich Bärlauch frisch halten?

 

 

Ganz einfach: in ein feuchtes Geschirrtuch oder feuchtes Küchenpapier eingewickelt hält der Bärlauch im Gemüsefach des Kühlschrank 2-4 Tage frisch. Beim Trocknen, was wir (unbeabsichtigt) auch probiert haben, verliert er leider sehr schnell sein Aroma. Wo das trocknen aber funktioniert, ist bei Bärlauch-Chips https://www.gtours.at/knusprige-baerlauch-chips/ – köstlich und gesund!

 

 

Und wie kann ich die Bärlauch-Saison verlängern bzw. Bärlauch konservieren?

 

Konserviert wird der Bärlauch als Pesto oder Bärlauchöl für Salat und zum Käse. Großartig finde ich die Bärlauch-Butter, denn die kann man wunderbar portionsweise einfrieren und hat zur Grillsaison herrliche Würze. Einige meiner Rezepte habe ich schon letztes Jahr im Blog preisgegeben: https://www.gtours.at/der-baer-ist-aufgewacht/. Weiter Tipps zu Bärlauch findet ihr auch hier https://www.gtours.at/fruehling-ist-baerlauch/.

 

Im folgenden Video bin ich im Auwald und gebe Tipps rund um den Bärlauch. Reinschauen lohnt sich!

 

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Schon der Aufenthalt im Wald gilt als sehr gesund. Japanische Ärzte verschreiben Waldbaden gegen Stress.

 

Und einen besonders interessanten Rezeptvorschlag haben wir wieder mal im Falstaff gefunden: Dreierlei Bärlauch-Makis!

Ja, richtig gelesen: Bärlauch verschlägt es in die japanische Küche!
Klassisch werden Makis mit Nori-Blättern – einer getrockneten Seetang-Art – ummantelt. Wir präsentieren ein Rezept mit blanchiertem Bärlauch aus dem Kochbuch »Wildes Wien« von Alexandra Maria Rath.

 

Für alle weniger-Fans der japanischen Küche haben wir natürlich auch „einheimische“ Rezepte gefunden – auf Servus.com

 

Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Bärlauch sammeln!

 

Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!

 

Quellennachweis: heilkraeuter.de, Falstaff, #genussmichl

Fotocredits: pixabay.com, Gabriele Klima

Video + Schnitt: Gabriele Klima

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