Ein bisschen Prickeln geht immer …

 

Manchmal muss es etwas Besonderes zum Anstoßen (oder einfach so) sein.
Na gut, eigentlich immer öfter. Und da ist der Griff zum Champagner nicht die schlechteste Wahl.

 

 

Wie wird Champagner hergestellt?

Die Produktion erfolgt nach strengen Vorgaben – so muss der Champagner nach der „méthode champenoise“ hergestellt werden. Das heißt, das Gärungsverfahren ist vorgeschrieben – die zweite Gärung muss in der Flasche erfolgen und der Champagner danach mindestens 15 Monate darin reifen, dadurch wird er besonders feinperlig – und die Flasche muss zwingend mit einem Naturkorken verschlossen sein.

 

Typische Weinsorten für Champagner

Bei der Herstellung von Champagner dürfen ausschließlich bestimmte Rebsorten verwendet und nur von Hand geerntet werden: Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay.

 

Und bitte was ist „Crémant“?

Tja, da kommt die geschützte Herkunftsbezeichnung ins Spiel. Schaumwein aus anderen Regionen, der nach den gleichen Richtlinien produziert worden ist, darf nicht als Champagner vermarktet werden. Auch in Frankreich selbst hat der Champagner ebenbürtige Konkurrenz: der Crémant. Er stammt halt bloß eben nicht aus der Champagne …

Wirklich gute Crémants in Wien inklusive tolle Beratung bekommen sie in übrigens bei einem unserer Tour-Partner, dem Delices du midi.

 

Warum nicht Sekt? Was ist der Unterschied?

Ganz einfach: die Herkunft und die Herstellung macht’s aus!
Champagner kommt immer aus der Champagne, dem nördlichsten Weinanbaugebiet Frankreichs. Und die Herstellung haben wir weiter oben beschrieben. Sekt hingegen entsteht häufig bei der Gärung in großen Tanks und reift neun Monate. Mein Eindruck ist auch, dass die Perlage, also die Kohlensäure-Bläschen bei Champagner wesentlich feiner ist …

Mehr zu Sekt lesen Sie in unserem Beitrag „Es prickelt so fein!“

 

Und wie sieht’s mit Prosecco versus Champagner aus?

Im Unterschied zum Champagner oder Sekt weist der Prosecco einen deutlich niedrigeren Kohlensäuregehalt auf. Diese wird beim Prosecco – ähnlich wie bei (eher günstigerem) Sekt – im Nachhinein hinzugefügt. Bei Champagner entsteht die Kohlensäure durch die Flaschengärung.

Übrigens – wir lieben Prosecco!
Aber das ist eine andere Geschichte …

 

Blanc de blanc, Dosage, … – was bedeuten denn all diese Begriffe bei Champagner?

Hier machen wir’s und leicht – denn der Falstaff bietet ein gutes Glossar zu den einzelnen Begriffen, die man in Zusammenhang mit Champagner findet.

Was mir allerdings darin fehlt ist „sabrieren“ – dazu brauchen Sie einen Säbel, franz. „sabre“ oder „sabrage“.
Leider hat den heutzutage nicht jeder zu Hause, wie früher die Offiziere der französischen Armee. Die haben den Sieg über die russische Armee mit dem Köpfen von Champagner-Flaschen mit dem Säbel gefeiert, woraus der Brauch des „sabrierens“ entstand.
Jedenfalls versteht man darunter das „Champagner-Köpfen“ (Sabrage = „Säbeln“), bei dem vorzugsweise mittels Säbel einer Flasche Champagner der Hals sauber abgeschlagen wird.

 

Persönliches

Im Zuge einer Frankreich-Reise durfte ich 2016 auch an der Vignobles in Reims, der Hauptstadt der Champagne teilnehmen. Meine Eindrücke von der Stadt, vom Champagner und einem großartigen Abend bei Mercier können Sie hier nachlesen und sehen ….
Frankreich ist immer eine Reise wert

Welcher der beste Champagner ist muss jeder für sich entscheiden. Mir jedenfalls haben die aus den „kleinen Häusern“ fast immer besser geschmeckt :-).

 

Übrigens – Champagner-Cocktails stehen wieder hoch im Kurs. Hier finden Sie eine spannende Rezepte bzw. Mix-Anleitungen. 

Sie brauchen einen Grund zum Feiern?
Am 4. August ist Tag des Champagners!

Nun denn, nehmen Sie heute die schönsten Gläser aus dem Schrank, öffnen Sie eine gut gekühlte Flasche Champagner und genießen das prickeln und perlen und kitzeln in der Nase, den feinen Geschmack, zu zweit oder allein.

 

Denn: Champagner geht immer!

 

Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!

 

 

Quellenhinweis: Internet, eigene Recherche und Trinkversuche, falstaff.at

Fotocredits: pixabay.com

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