Wer hat’s erfunden?

 

Diesmal werfen wir einen Blick über die Grenze zu unseren westlichen Nachbarn in die Schweiz.

Käsefondue ist nicht nur ein beliebtes Gericht, es scheiden sich daran auch die Geister. Denn welche Käsesorten soll man dazu nehmen? Lieber kräftig und würzig oder eher  mild. Lieber Kirschwasser oder Champagner? Lieber halb-halb oder doch mehrere Sorten?

Nun – ein altes Sprichwort sagt „Gusto und Ohrfeigen sind verschieden!“ – insofern liegt die Wahl ganz bei Ihnen und Ihren Geschmack.

Tatkräftige und bestens informierte Unterstützung bekommen Sie bei Andrzej Koch, vulgo „der Schweizer“, den Sie auf unserer Käse & Co.-Tour kennen lernen können.
Er berät Sie perfekt in seinem Käsehumidor in der Wiener Wollzeile 15, gibt Tipps und verrät Tricks und vor allem gibt es dann bei ihm natürlich die echten Schweizer Käse für Ihr Fondue.
Und er verleiht auch zu moderaten Preisen Caquelons, damit Ihr Käsefondue auch richtig gelingt.

 

Rezept für das (angeblich) „klassische Käsefondue“

für 6 Personen:

1 Stk. Knoblauchzehe
400 g Emmentaler
400 g Greyerzer Käse
350 ml trockener Weißwein
50 ml Kirschwasser
1 EL Speisestärke
Salz
Pfeffer
Muskatnuss (gerieben)

Zubereitung

Reiben Sie den Fonduetopf gut mit der Knoblauchzehe aus. Danach die Knoblauchzehe pressen und mit dem fein geschnittenen (oder gehobelten) Käse und dem Wein bei mittlerer Hitze im Fonduetopf auf dem Herd, unter ständigem Rühren erwärmen und zu einer glatten Cremé verrühren.

Verquirlen Sie die Speisestärke mit dem Kirschwasser und rühren es in die Masse ein, nochmals kurz aufkochen lassen.
Zu guter Letzt mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach eigenem Geschmack würzen.

Über einem Brenner servieren und in Würfel geschnittenes Weißbrot oder Baguette servieren.

Dazu können Sie folgendes reichen:
Bündner Fleisch, Gurken, Silberzwiebel, Cornichons, Mixed Pickles, …

Übrigens – wer sich die „Patzerei“ nicht antun will, greift einfach zu einem Vacherin Mont d’Or 🙂

 

15. Dezember 2021

Heute gibt’s einen kleinen Nachtrag zu unserem Beitrag, denn die Zeiten haben sich ein wenig geändert …
Hier ein Kommentar von Andrzej Koch, vulgo „der Schweizer“, ob Käsefondue in Corona-Zeiten gefährlich ist:

„In den letzten Tagen hörte ich immer wieder die folgende Aussage: «Ein Fondue wäre schön, aber leider zu gefährlich» «!!?? Weshalb?»
«Ja, wegen Corona…»

Noch weit vor der Coronazeit hatte ich diese Frage klären lassen. Laut einem Mikrobiologen ist ein Käsefondue – obwohl verschiedenste Menschen aus einem Topf essen – eines der saubersten, wenn nicht «hygienischsten» Mahlzeiten überhaupt. Jedes Schnitzel ist gefährlicher was die Kreuzkontamination angeht.
Weshalb?
Ein Schnitzel zum Beispiel, ist am Teller noch warm, aber kaum kochend heiß. Die Gefahr, dass ich, wenn ich eine Krankheit hätte, welche über Speichel übertragen würde, und ich dir beim Sprechen auf dein Schnitze spucke und dein Schnitzel kontaminieren könnte und somit dich anstecken würde, besteht – wenn auch bei sehr geringe Wahrscheinlichkeit –  bei einem herkömmlichen Gericht.

Beim Fondue jedoch kocht der Inhalt des Topfes und auch wenn ich (um bei dem Beispiel zu bleiben) da reins…., bleibt nichts am Leben, da es ja kochend ist…
Ich hoffe somit  solche Befürchtungen welche mit Corona und Fondue zu tun haben entkräftet zu haben.“

 

Wohl bekomm’s und gutes Gelingen!

 

 

Zur Käse & Co.-Tour

Fotocredits: pixabay.com

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