Sehr häufig denkt man bei „leichter Küche“ an Fisch.
Und sicherlich würden wir ihn viel öfter zubereiten, wenn wir uns über seine Frische und Qualität im Klaren wären.
Aber woran erkennt man das?

  1. Rote Lippen soll man küssen! – Rote Kiemen
    Sie sind ein definitives Merkmal von Frische.
    Nur leider kann man dem Fisch nicht immer in die Kiemen schauen, daher hier der nächste Tipp:
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  2. Sieh mir in die Augen Kleines! – Klare Augen
    Am besten so, dass man auch die Pupille noch gut erkennen kann.
    Trübe, milchige Augen? Lassen Sie besser die Finger von diesem Fisch.
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  3. Smell it! – Kein unangenehmer Fischgeruch
    Frischer Fisch fischelt nicht, er riecht höchstens angenehm frisch nach Meerwasser.
    Bei verpacktem Fisch ist das eher schwierig zu „erschnüffeln“.
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Extra-Tipps:

  1. stocksteif
    Wenn der Fisch beim Kauf steif (nicht gefroren) ist, ist er noch in der Totenstarre.
    Das heißt, er ist vor maximal 24 Stunden aus dem Wasser gekommen.
    So frischen Meeresfisch bekommt man bei uns leider nur selten.
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  2. Fisch im Ganzen
    Damit Sie auch ja frischen Fisch (nach den Kriterien 1-3) bekommen, suchen Sie ihn sich lieber im Ganzen aus lassen sie ihn dann filettieren.
    Wenn Sie nur Filets kaufen, sehen Sie weder Kiemen noch Augen…
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  3. Heimische Fische
    Das Meer ist zwar nur wenige Stunden entfernt, aber bis der Fisch bei uns eintrifft, vergeht doch einige Zeit.
    Daher ist einer meiner Lieblingstipps, dass Sie bei heimischen Fische zugreifen. Zum Einen gibt es eine ganze Menge an verschiedenen Arten, zum anderen sind sie häufig auch direkt vom Züchter oder aus Wildfang frisch zu bekommen.
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  4. auf Eis gelegen
    Interessanterweise tut Wasser Fischen nicht besonders gut, sobald sie erst mal aus dem Wasser sind.
    Es sieht zwar hübsch aus, aber Fischfilets, die auf Eis liegend präsentiert werden, saugen dabei Wasser auf und verlieren ebenfalls an Qualität.
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  5. tiefgekühlt – besser nicht oder nur langsam auftauen
    Ich / wir mögen unsere Lebensmittel am liebsten frisch. Manchmal ist das aber leider nicht möglich.
    Wie geht man mit gefrorenem Fisch um, wenn man nicht darauf verzichten mag oder kann.
    Wie gesagt, am besten frisch, denn die Qualität leidet einfach unter dem Prozess des Einfrierens. Vor allem die Konsistenz ist nachher nicht die gleiche.
    Wer trotzdem gefrorenen Fisch verwendet, sollte ihn langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen – am besten auf einer Küchenrolle, die austretende Feuchtigkeit aufsaugt.

 

Sie mögen Branzino lieber als Karpfen?
Sie sind kein großer Freund von heimischen Fischarten?

Lassen Sie sich überraschen.
Und lesen Sie unseren Blog-Beitrag über heimische Fische und „Meeres-Getier“ aus Österreich …

Also lassen Sie es sich schmecken und wie immer – ein herzliches

 

Wohl bekomm’s!